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KfW-Förderung: Überblick über alle Fördermittel und Zuschüsse für die energetische Modernisierung

Die bundeseigene Förderbank KfW finanziert den Bau und Kauf von energieeffizienten Gebäuden sowie deren energetische Sanierung mit umfangreichen Fördermitteln.

FördermittelCheck

Alle wichtigen KfW-Förderprogramme auf einen Blick

Eine Förderung für Ihre Maßnahme ist nicht dabei? Alle anderen KfW-Förderprogramme und hunderte weitere Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie im FördermittelCheck.

Für alle Programme gilt: Anerkannte Energieeffizienz-Experten sind einzubeziehen. Diese finden Sie in der Liste unter www.energie-effizienz-experten.de in den Kategorien für "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude".

Bitte ebenfalls beachten: Anträge müssen immer vor Beginn der Maßname bei der KfW gestellt werden.

KfW-Förderprogramm 153 – Kredite und Zuschüsse

Sie möchten eine energieeffiziente Immobilie bauen oder kaufen?

Das KfW-Programm 153 Energieeffizient Bauen unterstützt Sie beim Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus. Beim Neubau sind die Bau- und Baunebenkosten (ohne Grundstückskosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Baubegleitung förderfähig. Beim Kauf wird der Kaufpreis für das Wohngebäude (ohne Grundstückskosten) gefördert. Der Kredit übernimmt 100 Prozent der Baukosten, bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei Nachweis des erreichten KfW-Effizienzhaus-Niveaus wird zusätzlich ein Tilgungszuschuss gewährt. Beim KfW-Effizienzhaus 40 Plus beträgt dieser fünfzehn Prozent der Darlehenssumme (bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit), für ein KfW-Effizienzhaus 40 zehn Prozent (bis zu 10.000 Euro pro Wohneinheit) sowie KfW-Effizienzhaus 55 fünf Prozent (bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit). Dieser KfW-Kredit unterstützt Sie auch bei der Umwidmung unbeheizter Nicht-Wohngebäude, zum Beispiel Scheunen, zu einem Wohngebäude.

Hier finden Sie alle Infos zu den einzelnen Förderprogrammen:

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KfW-Förderprogramm 124/134 – Kredite

Sie möchten Ihren energieeffizienten Neubau/-kauf selbst beziehen?

Fördermittel finden(c) DOC RABE Media - Fotolia

Dann besteht die Möglichkeit, die KfW-Förderung 153 mit dem Wohneigentumsprogramm 124 zu kombinieren. Dieses fördert den Kauf bzw. den Bau Ihres Eigenheimes oder Ihrer Eigentumswohnung mit einem langfristigen zinsgünstigen Kredit. Der Kauf von Genossenschaftsanteilen ist mit dem KfW-Förderprogramm 134 möglich.

Mit diesen beiden KfW-Förderprogrammen können Sie bis zu 100 Prozent Ihrer Gesamtkosten finanzieren, maximal 50.000 Euro. Beim Bau gehören dazu die Kosten für Baugrundstück und Außenanlagen sowie Bau- und Baunebenkosten. Beim Kauf betrifft es den Kaufpreis inklusive Nebenkosten sowie die Kosten für Instandsetzung, Umbau und Modernisierung.

KfW-Förderprogramm 151/152 – Kredit

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung energetisch sanieren und hätten dafür gern einen Kredit?

Mit dem KfW-Förderprogramm 151 Energieeffizient Sanieren können Sie die energetische Sanierung Ihres Bestandsgebäudes zum KfW-Effizienzhaus fördern lassen – vorausgesetzt, vor dem 01.02.2002 wurde der Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet. Für die Finanzierung von einzelnen energetischen Sanierungsmaßnahmen ist das KfW-Förderprogramm 152 geeignet. Wenn Sie keinen KfW-Effizienzhaus-Standard anstreben, fördern wir auch Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken, die Erneuerung der Fenster und Außentüren, die Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage und die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage. Im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz werden ein Heizungs- und ein Lüftungspaket angeboten.

Ebenfalls förderfähig sind Sanierungen von Bau­denkmalen oder Gebäuden mit besonders erhaltens­werter Bau­substanz und der Kauf von saniertem Wohnraum. Bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus bekommen Sie einen langfristigen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit bzw. 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete. Zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss je nach KfW-Effizienzhaus-Standard von 12,5 Prozent für KfW-Effizienzhaus 115, Heizungs-/Lüftungspaket und KfW-Effizienzhaus Denkmal bis 27,5 Prozent für KfW-Effizienzhaus 55. Einzelmaßnahmen werden mit 7,5 Prozent der Darlehenssumme bezuschusst.

Hier finden Sie alle Infos zu den einzelnen Förderprogrammen:

Das Dossier Sanierung & Modernisierung bietet Ihnen alle wichtigen Informationen für Ihr Modernisierungsvorhaben. Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen sich für Ihr Gebäude lohnen, erfahren Sie mit dem ModernisierungsCheck.

Einen Zuschuss für Effizienzmaßnahmen bei der Heiz- oder Lüftungstechnik gibt es auch im Rahmen des Energieeffizient Sanieren-Anreizprogramms Nr. 151 der KfW. Gefördert werden sogenannte Heizpakete und Lüftungspakete. Beantragen kann die Förderung  jeder, der in selbst genutzte oder vermietete Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen investiert und auch Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Der Tilgungszuschuss beträgt 12,5 Prozent des Zusagebetrages bis zu 6.250 Euro für jede Wohneinheit. Weitere Informationen insbesondere zu den Förderpaketen und den Förderbedingungen erhalten Sie im Artikel zum KfW-Programm 151.

KfW-Förderprogramm 430 – Zuschüsse

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung modernisieren und hätten dafür gern eine einmalige Finanzspritze?

Modernisierungsplanungen(c) PhotoSG - Fotolia.com

Privatpersonen, die keinen Kredit aus den KfW-Förderprogrammen 151 oder 152 aufnehmen wollen, können auch einen Zuschuss über das KfW-Förderprogramm 430 beantragen.

Dieses KfW-Förderprogramm unterstützt die energetische Sanierung und Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder Eigentumswohnungen, für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Gefördert wird die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus,  Einzelmaßnahmen, Baudenkmäler sowie Heizungs-/Lüftungspaket. Auch beim Erwerb von saniertem Wohnraum greift das KfW-Förderprogramm 430. Die Zuschüsse reichen dabei von zehn Prozent der Investitionskosten für Einzelmaßnahmen (maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit) bis zu 30 Prozent für ein KfW-Effizienzhaus 55 (maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit).

Hier finden Sie alle Infos zu den einzelnen Förderprogrammen:

KfW-Förderprogramm 431 – Zuschuss

Sie möchten bei Ihrer Modernisierung fachmännisch betreut werden?

Für eine professionelle Baubegleitung durch Sachverständige während der Sanierungsphase können Sie mit dem KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent Ihrer förderfähigen Kosten (bis zu 4.000 Euro Zuschuss pro Antragsteller und Vorhaben) beantragen. Voraussetzung dafür ist die Kombination mit einem der KfW-Förderprogramme 151, 152, 153 oder 430. Kompetente Fachleute für Ihre Sanierung & Modernisierung finden Sie mithilfe des Online-Branchenbuchs Rat und Tat.

KfW-Förderprogramm 433 – Zuschuss

Sie möchten mit einer Brennstoffzelle Strom und Wärme erzeugen?

Das KfW-Förderprogramm 433 richtet sich an Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten und auch an Eigentümer von Wohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Im Rahmen des Programms wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen mit einer elektrischen Leistung von mindestens 0,25 Kilowatt bis maximal 5,0 Kilowatt in neuen oder bestehenden Wohngebäuden gefördert. Dafür zahlt die KfW eine Grundförderung von 5.700 Euro und einer leistungsabhängigen Zusatzförderung von 450 Euro je angefangener 100 Watt.  Maximal 40 Prozent der Kosten werden bezuschusst. Wichtig ist, dass die Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden wird, sodass gemäß des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme effizient genutzt werden können.

KfW-Förderprogramm 167 – Kredit

Sie möchten zukünftig mit erneuerbaren Energien heizen?

Für die Umstellung Ihrer Heizungsanlage auf Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpen können Sie bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit erhalten – vorausgesetzt sie wurde vor dem 01.01.2009 installiert.

Das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit fördert z. B. thermische Solarkollektoranlagen bis zu 40 Quadratmetern Bruttokollektorfläche, Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von fünf bis 100 Kilowatt (Holzvergaser, Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen), Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 Kilowatt sowie kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger. Dieser Förderkredit dient als Ergänzung zu Zuschüssen des BAFA. Die Summe aus Kredit und Zuschuss darf dabei jedoch nicht höher sein als die Gesamtkosten der Heizungsumstellung.

KfW-Förderprogramm 270 – Kredit

Sie möchten Solarstrom erzeugen?

Dach mit Solarzellen(c) Michael Böhm/Fotolia.com

Mit dem KfW-Kredit Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik werden alle Personen, Unternehmen oder Organisationen, die Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzen und in eine Photovoltaik-Anlage investieren, gefördert.

Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten werden dabei gefördert, maximal 50 Millionen Euro pro Vorhaben. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Teil des Stroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Für solarthermische Anlagen zur privaten Nutzung (Ein- und Zweifamilienhäuser) stehen die KfW-Förderprogramme 151 und 153 zur Verfügung. Wärmepumpen und solarthermische Anlagen werden auch vom BAFA unterstützt.

Alles Wissenswerte über Sonnenstrom erfahren Sie im Dossier Photovoltaik. Mit dem SolardachCheck finden Sie heraus, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet.

KfW-Förderprogramm 275 – Kredit

Sie möchten Ihren selbst produzierten Sonnenstrom auch speichern?

Das KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien - Speicher unterstützt die Neuinstallation von stationären Batteriespeichersystemen in Kombination mit Photovoltaikanlagen (PV), die an das elektrische Netz angeschlossen sind.
Landwirte, Unternehmer und Privateigentümer mit einer neuen bzw. nach dem 31.12.2012 eingebauten Photovoltaikanlage können damit 100 Prozent ihrer Nettoinvestitionskosten für ein stationäres Batteriespeichersystem fördern lassen. Voraussetzung: Der erzeugt Strom soll zum Teil ins öffentliche Netz eingespeist werden und die Leistung der PV-Anlage darf nicht höher als 30 Kilowatt Peak sein. Der zusätzliche Tilgungszuschuss sinkt in Abhängigkeit vom Antragszeitraum - Details dazu finden Sie im Merkblatt Erneuerbare Energie auf der Seite 5. Die Tilgungszuschüsse werden für die Investition in das Batteriespeichersystem und nicht für die Investition in die Photovoltaikanlage gewährt.

Grundlegende Informationen zu Sonnenstrom erfahren Sie im Dossier Photovoltaik. Der SolardachCheck sagt Ihnen, ob es sich lohnt, auf Ihrem Dach eine Photovoltaikanlage zu installieren.

Autorin: Karin Adolph

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