Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Umfrage zu Wohnen im Alter zeigt: Barrierefreiheit für Hausbesitzer wichtigstes Thema

Als Hausbesitzer möchten Sie auch im Alter selbstbestimmt in Ihrem Eigenheim leben. Ein Großteil der Eigentümer über 50 sorgt sich jedoch, ob das Haus für die Anforderungen des Alters gerüstet ist. Das ergab eine Umfrage zum Wohnen im Alter.

Ergebnisse der Umfrage "Wohnen im Alter: Wo wird investiert?": 51 % Barrierefreiheit; 30 % Modernisierung; 19 % Einbruchschutz

Die Umfrage, die co2online für die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher” durchgeführt hat, zeigt: Die Mehrheit der Befragten (65 Prozent) macht sich Gedanken über ihre Wohnsituation im Alter. Aber nur knapp 18 Prozent haben bereits konkrete Maßnahmen geplant. Dass Handlungsbedarf besteht, um auch später selbstständig im eigenen Haus wohnen zu können, ist den 279 Befragten durchaus bewusst. 72 Prozent planen Investitionen in ihr Haus. Am wichtigsten ist ihnen dabei, Barrieren im Badezimmer sowie im Eingangs- und Wohnbereich zu beseitigen.

Mehr Beratung zu altersgerechtem Wohnen gewünscht

Die Umfrage zeigt auch: Beratungsangebote zum Thema altersgerechtes Wohnen müssen sichtbarer und besser vernetzt werden. Die Hälfte der befragten Hausbesitzer gibt an, dass sie gar nicht wissen, wo sie sich zu altersgerechtem Wohnen beraten lassen können. Zwar informieren sich 96 Prozent im Internet, doch 63 Prozent wünschen sich eine Vor-Ort-Beratung zu Hause. Die Kampagne will diese Beratungslücke schließen, da Eigentümer sonst zu spät aktiv werden Gerade bei Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen sind ausreichend Zeit und gute Planung wichtig für den Erfolg.

Altersgerecht und effizient umbauen: Förderung kombinieren

Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Der Umbau für altersgerechtes Wohnen lässt sich gut mit anderen Maßnahmen kombinieren, beispielsweise mit einer energetischen Sanierung. Dafür gibt es gekoppelte Förderprogramme von der KfW-Bank. Wer eine Sanierung plant, sollte deswegen eine umfassende Beratung in Anspruch nehmen, auch zu den sich verändernden Ansprüchen an das eigene Haus, die mit dem Alter einhergehen. So können Stress und Kosten durch doppelte Baumaßnahmen vermieden werden.

Auf der Website von „Unser Haus” finden Sie umfangreiche Informationen zu barrierefreiem Wohnen und Umbauen. Über die Handwerkerdatenbank Rat und Tat bekommen Sie außerdem Zugang zu Handwerksbetrieben in Ihrer Nähe.